«Vor allem das Schnupper-GA, das man im Gegenzug erhält, war ein grosser Anreiz für mich. Wir bleiben in den Sommerferien hier und werden die Schweiz mit dem öV erkunden.»
«Ich habe mir bereits angeschaut, wo das GA überall gilt – nicht nur für Bus und Zug, sondern auch für Bergbahnen und Schiffe. Für den Arbeitsweg werde ich je nach Wetter den Bus oder mein Velo nutzen, genauso mein Mann.»
«Der Grosseinkauf wird sicher etwas komplizierter. Mit dem Velo oder dem öV grössere Einkäufe zu erledigen, ist schwieriger. Vielleicht wechsle ich auf kleinere Einkäufe, dafür häufiger. Alternativ könnte ich auch online bestellen – das werde ich ausprobieren.»

«Es läuft überraschend gut ohne Auto. Die Busfahrten zur Arbeit sind während der Ferienzeit angenehm und entspannt. Ausserdem haben wir bereits einige Ausflüge unternommen. Am meisten geniessen wir die Zugfahrten. Auf längeren Strecken können die Kinder zwischendurch aufstehen, sich bewegen und etwas herumlaufen. Das macht das Reisen für alle sehr angenehm.»
«Wir kommen immer irgendwie ans Ziel. Dank des GA sind wir sehr flexibel. Wir können Verbindungen spontan ändern oder sogar eine ganz andere Route wählen als ursprünglich geplant. Wir haben uns das ehrlich gesagt mühsamer vorgestellt.»
«Nein, tatsächlich nicht. Bis jetzt vermisse ich das Auto nicht. Aber wir sind auch erst zwei Wochen ohne unterwegs – mal sehen, ob sich das mit der Zeit ändert.»

Ja, wir konnten auch während der Ferien sehr gut auf das Auto verzichten. Wir mussten einfach etwas mehr Zeit einplanen, was uns aber überhaupt nicht störte. Auch die Kinder waren selbstständig unterwegs und fuhren gelegentlich alleine mit dem Bus, wenn sie irgendwohin wollten.
Karton und Altpapier konnten wir während der Challenge nicht entsorgen. Da es in unserem Dorf keine entsprechende Sammelstelle gibt, sind wir bei dieser Erledigung auf das Auto angewiesen. Abgesehen davon gab es für uns keine grösseren Einschränkungen. Den Wocheneinkauf habe ich einmal online bei der Migros bestellt – das war sehr praktisch. Für grössere Einkäufe werde ich diese Möglichkeit wohl auch künftig gelegentlich nutzen.
Wir haben so viele tolle Orte entdeckt, die wir verpasst hätten, wenn wir mit dem Auto angereitst wären. Die Schweiz bietet grossartige Möglichkeiten, um mit dem öffentlichen Verkehr bequem und nachhaltig von A nach B zu reisen.
Innerhalb des Dorfes waren wir schon vor der Challenge meistens mit dem Velo unterwegs. Wenn wir etwas transportieren müssen, nutzen wir den alten Veloanhänger. Auch sonst achten wir bereits darauf, das Auto nur dann zu nutzen, wenn es wirklich nötig ist. Wir haben also jetzt schon ein sehr bewusstes Mobilitätsverhalten. Die Challenge hat uns jedoch gezeigt, dass sich der öffentliche Verkehr auch für längere Strecken und Reisen hervorragend eignet – und dabei zudem sehr bequem ist.
Die «31 Days Challenge» ist eine offizielle Brancheninitiative von SwissPass und der SBB. Ziel ist es, den Mobilitätswandel in der Schweiz voranzutreiben. Teilnehmer verzichten einen Monat lang auf ihr Auto und erhalten dafür ein kostenloses Mobilitätspaket: ein Schnupper-GA, ein (E-)Bike- und Scooter-Abo und Zugang zum Carsharing-Netzwerk.
Ausführliche Informationen erhältst du auf der offiziellen Kampagnen-Website. Möchtest du selbst mitmachen? Dann melde dich über diesen Link an.