Südkultur hat seit 2011 erfolgreich den Südkulturpass durchgeführt – bis 2023 in Form von einwöchigen Workshops während der letzten Sommerferienwoche. Dabei konnten Kinder und Jugendliche an verschiedenen kreativ-künstlerischen Angeboten teilnehmen, wie etwa dem beliebten Musical-Workshop unter der Leitung des bekannten regionalen Sängers und Schauspielers Patric Scott (wir haben berichtet: Patric Scott: «Der Kulturpass ist eine Talentschmiede»). In den letzten Jahren gingen die Anmeldungen jedoch zurück, unter anderem, weil parallel andere regionale Veranstaltungen wie zum Beispiel die Sportwoche stattfanden. Der Südkultur-Vorstand beschloss daher, ein neues Format zu entwickeln. Nach einer zweijährigen Pause ist es nun so weit: Ab Ende März startet der neue Südkulturpass als Workshop-Reihe, die über das ganze Jahr verteilt ist. In diesem Jahr sind vier Anlässe geplant.
Manga-Zeichenworkshop mit Morten Widrig:
Sa, 14. November 2026 von 9:00 bis 12:00 Uhr
Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren. Es wird jeweils ein Unkostenbeitrag zwischen 10 und 20 Franken erhoben. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich: www.südkulturpass.ch.
Die regionale Kulturszene war schon immer lebendig und hat sich vor allem durch Kulturinstitutionen wie Kleintheater, Festivals und Initiativen von kulturbegeisterten Privatpersonen etabliert. In den vergangenen Jahren sind aber auch immer neue Angebote und Projekte entstanden, die für kulturelle Vielfalt und Abwechslung sorgen. Jeder einzelne Akteur bereichert mit seiner Initiative das gesellschaftliche Leben in der Region. Mit der steigenden Anzahl an neuen Projekten und Veranstaltungen wächst auch die Zahl der Fördergesuche. Wir haben in den vergangenen Jahren rund 1’400 Veranstaltungen und Projekte unterstützt und damit die kulturelle Vielfalt in der Region aktiv gefördert. Dabei unterstützen wir Kulturschaffende nicht nur finanziell, sondern auch durch Informationsveranstaltungen, Weiterbildungsangebote und Vernetzungsmöglichkeiten.
Da gibt es so viele (lacht). Ein Highlight ist sicher der Südkulturpass sowie einmalige eigene Projekte wie der Sagen-Wagen, mit dem wir durch die Gemeinden gezogen sind und regionale Sagen wieder zum Leben erweckt haben. Erwähnenswert ist sicher auch unser ehemaliges Baukulturprojekt «Roter Nagel», mit dem wir baukulturell herausragende Projekte wie zum Beispiel die Alte Spinnerei Murg ausgezeichnet haben. Besonders gefällt mir aber auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand: Unsere Sitzungen sind immer sehr diskussionsreich und eine Zeit lang haben wir uns auch an aussergewöhnlichen Orten getroffen, um kulturelle Orte in der ganzen Region kennenzulernen. Ein Ort, der mir in Erinnerung geblieben ist, war zum Beispiel das Jagdmuseum in Vättis. Heutzutage, in denen wir das Internet für die Gesuchsbearbeitung brauchen, kommen leider ausgefallene Orte nicht mehr infrage.
Ich wünsche mir, dass wir auch in Zukunft auf die Unterstützung der Gemeinden zählen können, um unsere Arbeit erfolgreich fortzuführen. Südkultur sollte weiterhin Projekte fördern, die eine kulturell vielfältige Region stärken und Menschen dazu inspirieren, neue Initiativen ins Leben zu rufen. Ich persönlich schätze die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kulturschaffenden, dem Vorstand sowie den Gemeinden und dem Kanton sehr. Es ist unglaublich motivierend zu sehen, wie immer wieder neue kulturelle Projekte entstehen, die das gesellschaftliche Leben unserer Region bereichern.
Klar, wir planen ein Fest für die ganze Bevölkerung im Schloss Sargans. Ihr könnt euch das Datum schon einmal rot im Kalender markieren: Samstag, 8. August von 14 bis 22 Uhr. Es gibt vielfältige Live-Musik, ein buntes Unterhaltungsprogramm für Kinder und ein Angebot an Speisen und Getränken. Natürlich wird es auch einen offiziellen Teil mit geladenen Gästen aus Kultur und Politik geben. Wir freuen uns schon sehr darauf, diesen besonderen Anlass mit euch allen zu feiern und gemeinsam das kulturelle Schaffen in unserer Region zu würdigen.
Details zum Jubiläumsfest folgen auf der Webseite von Südkultur.